Kapellmeister Christoph Schodl

Christoph Schodl stammt aus Herrnbaumgarten im nördlichen Weinviertel und leitete dort die vergangenen 14 Jahre die Jugendtrachtenkapelle der Weinstadt Poysdorf.
Die Liebe hat ihn in die Gegend von Gramatneusiedl gebracht. Christoph ist seit 2020 mit Barbara, der Obfrau des Musikvereins Margarethen am Moos, verheiratet und so auch zum Claronicum und in weiter Folge zur Camerata Carnuntum gestoßen, mit der er schon viele Auftritte bestreiten durfte.
Seine Ausbildung auf den Instrumenten Posaune, Tenorhorn und Klavier hat Christoph in den Musikschulen Poysdorf und Mödling erhalten.
Erste Dirigierstunden hatte er bei der Gardemusik Wien bei Harald Haselmayer. Er absolvierte den Kapellmeisterkurs im Burgenland und Niederösterreich und besuchte verschiedene Weiterbildungskurse bei Thomas Doss, Siegmund Andraschek und Hans Peter Manser.
Die letzten neun Jahre war Christoph Bezirkskapellmeister-Stv. bei der BAG Mistelbach. Diese Funktion übt er seit 2021 für die Bezirksarbeitsgemeinschaft Bruck/L. aus.
Christoph musiziert gerne mit seinen Musikgruppen Weinbergmusikanten, Vinobrass, der Marktmusik Herrnbaumgarten und mit seiner Band SKOLKA.
Das Wichtigste in der Blasmusik sind für ihn die Erkundung deren Vielseitigkeit und die Freude am Musizieren.
Christoph, der sich auf seine neue Aufgabe als Kapellmeister in Gramatneusiedl freut, orientiert sich bei seinen musikalischen Zielen gern an einem bekannten Zitat: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“


Kapellmeisterstellvertreter Gerald Taborsky

Von 2004-2022 war Gerald Taborsky der Kapellmeister unserer Musikkapelle.
Gerald Taborsky, geb. 1954, wohnt in Moosbrunn, wo er 1962 beim örtlichen Musikverein seine musikalische Ausbildung begann.
Er machte Bekanntschaft mit der Trompete, doch bald erkannte er, dass dies nicht "sein Instrument" sein sollte. 1963 wechselte er zum Schlagwerkregister.
Seine ersten Lehrer waren Vater Otto und der damalige Obmann des Vereins Walter Pinter.Von 1965 bis 1969 nahm er Schlagwerkunterricht bei Josef Sramek; gleichzeitig lernte er Akkordeon bei Karl Eichenseder.
Gerald Taborsky war von 1964 bis 1976 Mitglied des MV Moosbrunn. 1976 wechselte er zum Musikverein Gramatneusiedl.
Gleichzeitig wurde er von mehreren Musikvereinen als Nachwuchsausbildner für Schlagwerk herangezogen.
Weiters folgten Auftritte mit verschiedenen Ensembles (von Böhmischer Blasmusik über Tanzmusik bis Big Band) und verschiedenen Musikvereinen im In- und Ausland. 1981 wurde in Göttlesbrunn ein neuer Musikverein gegründet. An der Gründung und am Aufbau dieses Vereines war Gerald Taborsky wesentlich mitbeteiligt. Er war 22 Jahre Kapellmeister des MV Göttlesbrunn.
Von 1984 bis 1986 absolvierte er den Kapellmeisterkurs des NÖ Blasmusikverbandes.
Von 1986 - 1991 war er Bezirksjugendreferent , von 1991 - 2006 war er Bezirks-kapellmeister der Bezirks-Arbeitsgemeinschaft Bruck/Leitha.
In seinen Amtsperioden wurden unter anderem das Sommerseminar reformiert. Der Kammermusikwettbewerb ist zu einem fixen Bestandteil im Jahresablauf geworden, und ein Bezirksorchester wurde gegründet.
Seit 1996 wird Gerald Taborsky vom NÖ Blasmusikverband als Bewerter bei Konzert-, Marsch- und Kammermusikwertungen eingesetzt.


Kapellmeisterstellvertreter Leo Wittner

Leo Wittner, geb. 1959, begann seinen Klarinetten-unterricht mit 10 Jahren bei Friedrich Wimmer im Musikverein Gramatneusiedl.
1981 absolvierte er die Prüfung zum “Jungmusiker-Leistungsabzeichen” in Gold.
Von 1984-1989 war Leo Wittner 1. Klarinettist des NÖ Landesblasorchesters. 1989 gewann er den Wettbewerb um die “Goldene Klarinette”.
Es folgten Soloauftritte mit dem MV Gramatneusiedl, dem Bezirksblasorchester Bruck/Leitha und dem Mödlinger Symphonischen Orchester. Mit dem Mödlinger  Symphonischen Orchester bestritt er Konzertauftritte im In- und Ausland - unter anderem in Japan, Italien, Tschechien und Deutschland.
1999 und 2001 wirkte Leo Wittner bei der Opernproduktion "Il Barbiere di Siviglia" und dem "Mozart-Requiem" mit dem Orchester der TU Wien in Italien mit.
Seit vielen Jahren ist er bei mehreren Musikvereinen als Klarinettenlehrer tätig.
1989 gründete Leo Wittner das Ensemble "Claronicum", welches sich mittlerweile zu einem Bläserkammerorchester entwickelt hat, und Österreich weit als einzigartiger Klangkörper anzusehen ist. Viele seiner Schüler sind in diesem Orchester tätig.
Von 2000 - 2010 gab es in unserem Verein ein vereinseigenes Schülerblasorchester, das von Leo Wittner geleitet wurde.